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2016_06_22_Sankt_Petersburg_Bernd_Klaue_02"Sankt Petersburg"- eigentlich vermutet man etwas Ruhiges aber dieser Name steht für ein Programm. Sankt Petersburg scheint nie zu schlafen, besonders während unserer Reisezeit im Juni, zum Zeitpunkt der berühmten " weißen Nächte". Man könnte meinen jeder Bewohner der Stadt hat eine Vitaminspritze bekommen. 5 1/2 Millionen Menschen scheinen pausenlos auf den Beinen zu sein und das wirklich Tag und Nacht. Eine große Zahl von Restaurants, Kneipen und Cafés haben rund um die Uhr geöffnet. Stünde man mit geschlossen Augen auf der Straße, man könnte nicht sagen um welche Tageszeit es sich handelt, denn die Lautstärke des enormen Autoverkehrs und der Trubel der Menschen nimmt nie ab. Gitta

Unsere "Reiseleiterin" Nadja gab uns in vielen kleinen Geschichten und Anekdoten einen guten Einblick in die "russische Seele". Eine der größten,  wenn nicht sogar das größte Kunstmuseum der Welt, die Eremitage,  haben wir genauso besucht, wie den größten Sakralbau Russlands, die Isaak Kathedrale.  Natürlich auch einen der Höhepunkte jeder Russlandreise, den Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer. Der Ausflug zum berühmten Vorort Petershof, mit der großartigen Zarenresidenz, dem Schlosspark und den Wasserspielen mit Fontänen war ein Erlebnis. Die Rückfahrt unternahmen wir wie dereinst die Zaren mit dem Schiff, allerdings mit der modernen Variante, einem Tragflächenboot. Claus

St. Petersburg hat als Großstadt mit den üblichen Verkehrsproblemen zu kämpfen.  Daher empfehlen sich öffentliche Transportmittel, insbesondere die Busse und die Metro. Die Metro von Sankt Petersburg transportiert täglich ca 3 Mio Fahrgäste. Auf Grund des problematischen Untergrundes liegen die Stationen 50 bis 100 m unter der Erde. Insbesondere die Stationen die wärend der Sowjetzeit gebaut wurden sind sehr aufwendig gestaltet. Gegenüber unseres Hotel war ein modernes Einkaufszentrum und der Platz davor ein großer Treffpunkt für die Einheimischen. Lebende Statuen, Alleinunterhalter, kleine Musikgruppen oder Breakdancedarsteller, irgendwas war immer im Angebot. Bernd

2016_06_22_Sankt_Petersburg_Nadja_Walz_04Auch für junge Leute hat St.Petersburg einiges zu bieten. So werden am "Rote-Segel-Fest" die Schulabgänger geehrt. Die ganze Stadt ist auf den Beinen und feiert. Für viele bedeutet es aber auch eine Art Abschied- nämlich den Antritt des Militärdienstes. Das Event endet mit einem spektakulären Feuerwerk. Ansonsten gibt es diverse Clubs, in denen man Musik, von Punk bis Jazz, sowie Kleinigkeiten zu essen und zu trinken, genießen kann. Nachts, vor dem Schloss, drehen Inline-Skater ihre leuchtenden Kreise. Andrea

Die Reise nach Sankt-Petersburg hat sich gelohnt. Peter der Große hat diese Stadt als ein Fenster Russlands nach Westen gebaut, davon hat er geträumt und dafür hat er alles gegeben. Seine Träume sind war geworden. Sankt-Petersburg ist offen, sehr lebendig und jung, multikulturell, rustikal und gleichzeitig modern . Genauso sind auch die Leute dieser Stadt: offen und hilfsbereit. Sankt-Petersburg ist auch eine Tür für Westen nach Russland geworden, hier fängt man an Russland und die Menschen, die dort leben, kennenzulernen, weiter in die Tiefe des Landes zu gehen. Es macht glücklich in die vor Freude leuchtenden Augen der Mitreisenden zu schaue. In Russland wohnen nicht nur die Bären…

Als Abschluss unserer Reise haben wir uns zusammen die Bilder der Stadt angeschaut, russische moderne Lieder gehört und etwas köstliches aus der russischen Küche genossen. Es wird bald eine Dia-Show zur Museumsnacht entstehen. Ist das nicht ein tolles Ergebnis unserer Reise nach Sankt-Petersburg?

Zitate

Nach meiner Ansicht kann man nicht behaupten etwas gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat.
Zola, Emile

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