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2015_Myanmar_Ines_Engelmohr_1Myanmar (Birma, Burma) strahlt als Perle Asiens. Es grenzt im Norden und Osten an die Volksrepublik China, Laos und Thailand und im Süden an den Indischen Ozean.

Myanmar ist das Land der tausend Pagoden. Es ist auch als goldenes Land bekannt, denn alles was hier prachtvoll glänzt und funkelt, soll aus Gold sein. Wohl nirgendwo sonst ist das kostbare Edelmetall so verschwenderisch ausgegossen worden wie hier. Buddhas Heiligtümer sollen schließlich bis ins Nirwana strahlen. Am hellsten leuchtet die legendäre Shwedagon Pagode in Myanmars Metropole Yangon (früher: Rangun) mit ihren unzähligen goldenen Seitentempeln, Buddha-Statuen und Altären.2015_Myanmar_Ines_Engelmohr_3

Myanmar stand seit 1962 unter einer Militärherrschaft, bis diese im Februar 2011 einen zivilen Präsidenten als Staatsoberhaupt einsetzte. Seitdem sind in Myanmar die Anfänge eines Demokratisierungsprozesses zu verzeichnen.

Die am weitesten verbreitete Religion ist der Buddhismus.
Einwohnerzahl: 51.400.000 Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner pro km²


Das alte Birma gilt als spirituelles Zentrum des Buddhismus. Noch heute gibt es dort unglaublich viele Pagoden, Klöster und Mönche. Allein in der alten Königsstadt Bagan stehen über 2000 Zeugnisse der Frömmigkeit und Macht.

Eine Pagode mit einem Altar für Buddha zu stiften, verbessert das Karma und die Aussichten im künftigen Leben. Also werden bis heute immer neue Pagoden gebaut und mit Blattgold gedeckt – in einem Land, dessen Menschen noch zu den ärmsten Asiens zählen. Gleichzeitig ist Myanmar eines der an Bodenschätzen reichsten Länder.

Der Inle See ist der größte See in Ober-Myanmar. Der ganze See ist bewohnt. Die Leute leben auf dem See in Häusern, die auf Pfählen stehen. Um die Dörfer erstrecken sich schwimmende Gärten. Die Bewohner nennen sich die „Kinder des Sees". Typisch sind die Fischer, die mit den Beinen rudern, um die Hände frei zu haben. Diese Technik des Ein-Bein-Ruderns findet man nur hier.

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Zitate

Man stößt überall in der Naturfotografie auf deutliche Grenzen, von denen man allerdings nicht weiß, ob es auch die eigenen sind, oder wo diese liegen.
Pölking, Fritz

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