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2016_06_22_Sankt_Petersburg_Bernd_Klaue_02"Sankt Petersburg"- eigentlich vermutet man etwas Ruhiges aber dieser Name steht für ein Programm. Sankt Petersburg scheint nie zu schlafen, besonders während unserer Reisezeit im Juni, zum Zeitpunkt der berühmten " weißen Nächte". Man könnte meinen jeder Bewohner der Stadt hat eine Vitaminspritze bekommen. 5 1/2 Millionen Menschen scheinen pausenlos auf den Beinen zu sein und das wirklich Tag und Nacht. Eine große Zahl von Restaurants, Kneipen und Cafés haben rund um die Uhr geöffnet. Stünde man mit geschlossen Augen auf der Straße, man könnte nicht sagen um welche Tageszeit es sich handelt, denn die Lautstärke des enormen Autoverkehrs und der Trubel der Menschen nimmt nie ab. Gitta

Unsere "Reiseleiterin" Nadja gab uns in vielen kleinen Geschichten und Anekdoten einen guten Einblick in die "russische Seele". Eine der größten,  wenn nicht sogar das größte Kunstmuseum der Welt, die Eremitage,  haben wir genauso besucht, wie den größten Sakralbau Russlands, die Isaak Kathedrale.  Natürlich auch einen der Höhepunkte jeder Russlandreise, den Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer. Der Ausflug zum berühmten Vorort Petershof, mit der großartigen Zarenresidenz, dem Schlosspark und den Wasserspielen mit Fontänen war ein Erlebnis. Die Rückfahrt unternahmen wir wie dereinst die Zaren mit dem Schiff, allerdings mit der modernen Variante, einem Tragflächenboot. Claus

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2016_Straßburg_BartschStraßburg war im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 tragischer Schauplatz und steht heute als „Europäische Hauptstadt“ wie keine andere für den Sieg der Vernunft, ein europäisches Symbol. Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob der Aufwand eines zweiten Regierungssitzes für wenige Sitzungswochen gerechtfertigt ist. Doch auch sonst verbindet Mainz und Straßburg eine lange und innige Beziehung sowie viele Gemeinsamkeiten. Der Mainzer Johannes Gutenberg ist nur einer, der seine Spuren in Straßburg hinterließ. Es ist sogar so, das vieles, oder besser das wenige, was wir von der Privatperson Gutenbergs wissen, aus seiner Straßburger Zeit stammt.

Am 10. September 2016, einem schönen Spätsommertag, zog es ein eher kleines Grüppchen von 9 Mitgliedern des Fotoclubs vom Rhein an den Rhein 200 km südlicher. Der erste Halt galt dem Europaviertel mit Europaparlament, Europarat und dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, idyllisch gelegen am Zusammenfluss zweier Kanäle. Leider sind das neue Ratsgebäude und der Gerichtshof weit abgeschirmt und die Lichtverhältnisse schränkten weiter ein. Spiegelende Fensterfronten und Skulpturen luden dazu ein, dem Jahresthema Spiegelung folgend, die Gesetze der Lichtbrechung ausgiebig zu erforschen.

Nach fast zwei Stunden zog es uns an die Ufer der Ill, einem Kanal, der Teile der Altstadt umfließt. Unter einem Kastanienbaum ließen wir uns Elsässer Flaumkuchen munden, um dann nach einem Espresso die Altstadt von Straßburg zu erkunden. Die mittelalterlichen Gassen und Plätze waren bei bestem Ausflugswetter gut gefüllt, boten aber trotzdem jede Menge lohnenswerter Fotomotive. Sei es auf dem stattfindenden Flohmarkt, geschmückte Fassaden oder dem imposanten Münster. Wer Glück hatte, konnte im Münster die Große Orgel erleben, der Hochzeitsmarsch schmetterte durch die Gewölbe, um den Auszug eines Brautpaares zu begleiten. Nicht nur für diese beiden Frischvermählten war es ein super Tag, auch unsere Speicherkarten waren gut gefüllt.


Bilder und Portraits von alternden Menschen in der Josefskapelle

2016_Ausstellung_Alter_ist_heilig_Thomas_BartschWir leben in einer schnellen Welt. Das Wissen um wesentliche Dinge, das früher jeder besaß, ist scheinbar nichts mehr wert. Weil wir heute alles kaufen können, brauchen wir die Kenntnisse und Erfahrungen alter Menschen nicht länger. Senioren haben häufig kein Forum. Stattdessen sprechen wir von einer Überalterung der Gesellschaft, alte Menschen werden als Zumutung oder Last empfunden.

Die Ausstellung „Alter ist heilig“ stellt eine Provokation gegen die Kosten-Leistungs-Rechnung der modernen Gesellschaft dar, die das Alter ab- und somit entwertet. Die Folge: Wir haben ein vollkommen falsches Bild vom Altsein, entwickeln Ängste vor dem Älterwerden. Es fehlt das Gespür für die Weisheit und den Sinn des Alterns. Tatsächlich ist die Qualität von Alter weitaus höher als angenommen: Zeit, Wissen, Erfahrung und Ruhe sind nur einige der positiven Aspekte, die Altwerden mit sich bringt.

Auf realistische, eindrückliche Weise zeigen die Fotografen Thomas Bartsch und Katrin Reichert Bilder und Portraits von Menschen, die vom Alter geprägt sind. Die Fotos Bartschs lassen Spuren des Lebens erahnen, die sich in die Gesichter gegraben, die Körper und die Hände alter Menschen geprägt haben.

Der zweite Teil der Ausstellung zeigt die Bilder Reicherts, die Bewohnerinnen und Bewohner des Mainzer Altenheimes an ihren Lieblingsplätzen fotografiert hat. Sie verdeutlichen, dass das Leben im Altenheim nicht nur auf das Ende sieht. Menschen können auch im hohen Alter ihr Leben aktiv genießen.

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2016_Workshop_BlitzenSo als Hahn im Korb. So ganz „alleine“, mit sechs Damen, die voller Elan.....; das schlechteste ist das nicht. Naja, wenn man mal die Tücken der Technik in den Griff bekommen hat und alles an seinen Platz gerückt ist und es hüben wie drüben so zündet wie es soll. Dann funktioniert das alles recht gut. Wobei es zu guter Letzt doch nur ein Spiel mit Licht und Schatten bleibt. Kurz gesagt, so unter uns: Es war mal wieder Workshop im Fotoclub. Portrait, mit Blitzanlage und Model. Die verschiedenen Kamerasysteme waren bald auf die Blitzanlage eingestellt. Und so konnte es los gehen. Das Model ........war geduldig und auch drei Stunden später noch guter Laune. Soviel vorweg.

Neben den Kameraeinstellungen wurde auch die Bedienung der Blitzanlage erarbeitet. Das Justieren und Platzieren der Lichter, einstellen der Winkel und der Kameraspezifischen Werte. Der rege Erfahrungsaustausch führte zu der Erkenntnis, dass wohl jedes Kamerasystem etwas anders auf die Einstellungen reagiert und hierdurch die Resultate unterschiedlich ausfallen können. Der Blickwinkel durch die Linse verändert wieder alles. Hinzu kommt die Beleuchtungsstärke und der Lichteinfall. Alles in allem hat sich gezeigt, dass die Studiofotografie auch schon mal in Arbeit ausfallen kann. Schlussendlich hat ein Jeder neben neuen Erkenntnissen auch ein paar gute Bilder mit nach Hause nehmen können. Daher denke ich, dass dies ein guter Einstieg in die Studioarbeit gewesen ist und wir uns auf Teil 2 freuen können.


2016_Thailand_Ines_Engelmohr_1Unser Mitglied Ines Engelmohr hielt an unserem Clubabend am 11. Juli einen spannenden Vortrag über ihre Reise nach Thailand. Wie immer garniert mit tollen Fotos und kleine Anekdoten:

Der Norden Thailands hat viel zu bieten: prachtvolle Tempelanlagen, pulsierende Städte, bunte Märkte, abgeschiedene Dörfer, faszinierende Bergstämme, reißende Flüsse, heiße Schwefelquellen, undurchdringlichen Dschungel, sanfte Hügel und hoch aufragende Berge. Kurzum: Natur, wie sie sonst nirgendwo in Thailand vorkommt. Wer in den Norden will, kommt durch Chiang Mai.2016_Thailand_Ines_Engelmohr_2 Eine liebliche Region, die zu Recht „Rose des Nordens“ genannt wird. Chiang Mai ist die zweitgrößte Stadt in Thailand und liegt rund 700 Kilometer von Bangkok entfernt. Die Stadt gilt als die Hauptstadt des Nordens und ist Zentrum des thailändischen Kunsthandwerks wie beispielsweise Holzschnitzerei, Seidenweberei oder auch Schirme und Fächer.

Der nördlichste Punkt in Thailand ist Chiang Rai. Chiang Rai liegt 580 Meter über dem Meeresspiegel inmitten einer reizvollen Berglandschaft und am Ufer des Mae Kok, einem Zufluss des Mekong. Die Gebirgszüge sind die Ausläufer des Himalaja aus Tibet und China. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen einige geschichtlich interessante Tempelanlagen sowie der Nachtmarkt. Magischer Anziehungspunkt im hohen Norden ist das Goldene Dreieck. In diesem Dreiländereck von Laos, Myanmar und Thailand florierte früher reger Opiumhandel. Außergewöhnlich in der Region ist auch der neu erbaute weiße Tempel Wat Rong Khun.

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2016_Katrin_Hinz_BodenseeAn einem sonnigen Donnerstag, dem Herrentag, machten sich 20 Clubmitglieder, teilweise mit Begleitung, auf den Weg an den Bodensee. Wir wurden dort von strahlendem Sonnschein und einzigartigen Motiven empfangen. Nach einer ersten Erkundungstour rund um den See und von unserer Ausflugsheimat Radolfzell aus begab sich eine Gruppe in der blauen Stunde zum Rheinfall. Die reißenden Wassermassen boten eine beeindruckende Atmosphäre in der Dämmerung und auch später beleuchtet im Dunkeln waren wir fasziniert von der Stimmung, die wir mit der Kamera festhielten.

Am nächsten Morgen führte unser Weg auf die Insel Mainau, die sich in vollster Blütenpracht präsentierte. Unsere naturbegeisterten Fotofreunde waren vollkommen in ihrem Element und füllten die Speicherkarten mit vielen ausgefallenen Blütenbildern. Über verschiedene Routen – Ausflugsboot über den See, Bahn mit Verschnaufpause im Hotel oder bequem mit dem Auto – führte unser Weg anschließend in die Altstadt von Konstanz. Auch diese bot uns zahlreiche Motive, die festgehalten werden wollten. Die einen fingen die idyllische Architektur in der stimmungsvollen Stadt ein, andere genossen die offenen Galerien mit Live-Musik durch das monatliche Gassenfest.

Schon am Samstag rief wieder die Heimat. In unseren Fahrgemeinschaften machten wir uns auf den Weg mit unterschiedlichen Abstechern wie zum Rheinfall im Morgenlicht, zu den Pfahlhäusern, nach Freiburg oder nach Meersburg. 


2016_Rolf WaltherUnser ehemaliges Mitglied Rolf Walther zeigt die Ausstellung "Tierische Verwandte" in der Mediathek der Stadt Eltville, Rheingauer Str. 28, Eltville am Rhein.

Die Vernissage ist am Samstag, 11. Juni 2016 um 11:00 Uhr.
Die Ausstellung ist bis zum 08. Juli geöffnet.

Öffnungszeiten:
Montag 10 - 12:30 und 15 bis 18 Uhr
Mittwoch von 15 bis 18 Uhr
Donnerstag von 10 bis 12:30 und 15 bis 20 Uhr
Freitag 15 bis 18 Uhr
Samstag 10:12:30 Uhr

Der Eintritt ist frei.


2016_Erhard BarwickWohl jeder kennt die Situation aus der Kindheit: Jeder hatte irgendwo einen Onkel Erwin, der furchtbar gern fotografierte und in regelmäßigen Abständen Familienmitglieder dazu nötigte, zu langatmigen Diaabenden, bei denen jedes Bild ausführlich erläutert wurde, zu erscheinen. Das war der Einstieg des grandiosen Vortrages von unserem langjährigen Mitglied Erhard zur Thematik, was alles so schief laufen kann bei einer Audio-Video-Show.

Für den Clubabend am 18. April hatte Erhard eine AV-Show mit allen erdenklichen Fehlern, die man so machen kann, zusammen gestellt. Angefangen von der falschen Musikauswahl, taktungenaue Schnittpunkte, über die Mischung von Hoch- und Querformat bis hin zu langen Standzeiten. Er warnte vor übertriebenen Effekten und kitschigen Übergängen – im Zentrum sollte immer die Qualität guter Fotos stehen. Besonders beeindruckend wird eine AV-Show dann, wenn sie auf einer großen Leinwand mit guter Bild- und Tonqualität präsentiert wird.  

Die Clubmitglieder folgten dem lebendigen Vortrag mit großem Interesse. Und da man ja am besten lernt, wenn man selbst aktiv wird, wird sich unsere nächste Fotowerkstatt am 11. Juni genau damit beschäftigen. Damit die Show nicht klemmt, wenn es darauf ankommt.


2016_HermeskeilWenn man im Vorfeld eines Besuchs im privaten Dampflokmuseum Hermeskeil die negative Bewertungen bei Google und Co. liest, weiß man, hier sind Fotografen bestens aufgehoben. Da kann man lesen: „jede Menge Alteisen“ und „das ist ein Dampflokfriedhof“. Und wenn man dann das Gelände betritt, kann man die „Eisenbahnfreunde“ verstehen, dass deren Herz blutet bei diesem Anblick. In dem alten Lokschuppen von 1888, der Drehscheibe und den sechs Abstellgleisen schmiegen sich über 50 Loks aneinander und rosten um die Wette. Das heißt nicht alle, ein paar sind auch restauriert oder werden gerade wieder mit einem neuen Anstrich verstehen. Doch der Lochfraß beherrscht die Szenerie, und hier und da hat sich schon ein Bäumchen den Weg durch das Gerippe gebahnt. 

Neben den Besuchern tummeln sich auch 30 Katzen auf diesem Abenteuerspielplatz. Nur haben diese den Vorteil, leicht genug zu sein, die Loks zu erklimmen, wovon man den Besuchern dringend abraten kann, denn ob die Tragfähigkeit ausreichend ist, wird man erst wissen, wenn man wieder unten ist, wie auch immer das geschieht.

Auch wenn uns Baureihen, technische Details und Besonderheiten weniger interessierten, sei nur  vermerkt, um nicht ganz so banausenhaft zu wirken, die älteste Lok ist von 1913, und der Großteil der Sammlung ist aus ehemaligen DDR-Beständen.

Wie einer unsere Mitglieder treffend sagte, er hat heute nur „Schrottfotos“ gemacht, kommen hier Fotografen, warum auch immer sie die Zerstörung so lieben, voll auf ihre Kosten. So auch die neun Mitglieder des Mainzer Fotoclubs, die am 10. April nach Hermeskeil fuhren. Das typische Aprilwetter forderte ganz schön, harte Schatten wechselten sich mit diffusen Lichtstimmungen ab. Wir fotografierten, bis wir Muskelkater im Zeigefinger hatten und die Speicherkarten überquollen. Mit Sicherheit wird es einen zweiten Besuch geben. 

Wer jetzt Lust bekommen hat, hier findet Ihr weitere Infos und die Öffnungszeiten: http://www.dmhk.de/


Das Thema hat durchaus Tradition, die Idee stammte vor Jahren von unserem Alt-Vorsitzenden Reinhold Schmelz, bei dessen Rundgängen wir allerdings damals nicht teilnehmen konnten. Nun gab es also eine Neuauflage mit unserem aktuellen Chef: Vom Treffpunkt Uniklinik führte uns Thomas Bartsch durch Mainz und dessen Vergangenheit. Straßennamen wie „Am Römerlager“, „Augustusplatz“, „Kästrich“, „Bastion Martin“ oder „Am Pulverturm“ zeugen von der Bedeutung der Stadt in der Römerzeit, im Mittelalter und bis ins 20. Jahrhundert hinein. 

Aktuelle Ausgrabungen, erhaltene Teile der ehemaligen Stadtmauern, die „Gaupforte“, aber auch den Stephansdom, den Ballplatz und natürlich die Mainzer Altstadt haben wir uns mit unserem stadtkundigen Reiseleiter angeschaut. Es war nicht zu übersehen, dass Thomas ein lebhaftes Interesse an der Mainzer Geschichte und dazu ein immenses Wissen hat, das er uns in seiner knappen, präzisen Art sehr kurzweilig vermitteln konnte. Wer die Schilderung der Pulverturm-Explosion miterlebt hat, wird einen Gang über den Ballplatz in Zukunft etwas anders wahrnehmen. Natürlich fehlten auch die Hinweise auf interessante fotografische Stellen nicht bei diesem tollen Rundgang.

Die Empfehlung von Thomas, beim Schlendern durch die Stadt auch mal nach oben zu schauen – man entdeckt z. B. steckengebliebene Kanonenkugeln, Befestigungen von Straßenbahnoberleitungen in der Altstadt und dergleichen mehr – werde ich ganz sicher befolgen… Alles in allem ein sehr informativer und gelungener Nachmittag! Wer nicht dabei sein konnte, sollte das unbedingt an einem andern Termin nachholen!


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Zitate

Man stößt überall in der Naturfotografie auf deutliche Grenzen, von denen man allerdings nicht weiß, ob es auch die eigenen sind, oder wo diese liegen.
Pölking, Fritz

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