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SriLanka InesEngelmohr_17 05Sri Lanka ist noch nicht einmal so groß wie Bayern, vereint aber vieles: Hochebenen mit tiefen Schluchten, schroffe Berghänge und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im Herzen der Insel dominiert das kulturelle Dreieck mit antiken Königsstätten und buddhistischen Heiligtümern. Und an der West- und Südküste laden lange Palmenstrände und versteckte Buchten zum Faulenzen ein.

Die Insel war und ist ein strategischer Knotenpunkt für die Seefahrt zwischen Vorder- und Südostasien. Bis ins 16. Jahrhundert wurden große Teile der Insel von den Portugiesen und danach von den Niederländern kolonisiert. 1815 wurde das ganze Land Teil des Britischen Weltreichs. Im Jahr 1948 erfolgte schließlich die Unabhängigkeit von den Briten.

Sri Lanka hat eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben Buddhismus und Hinduismus das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind. Es gilt als das älteste durchgehend buddhistische Land.

Die Insel verfügt über viel Wasser; es ist ein Seenland. Das Hochland mit Feuchtigkeit und Kälte ist der Wasserfänger, von dem das Tiefland profitiert und auch abhängig ist. Sri Lanka hat schon in vorchristlicher Zeit begonnen, Herrschaft übers Wasser zu erlangen. Überall wurden Wasserspeicher, Dämme, Kanäle und Schleusen angelegt.

Die lebenden Ikonen Sri Lankas sind die Elefanten. Hier gibt es die wohl größte Elefantendichte Asiens.

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2016_Thailand_Ines_Engelmohr_1Unser Mitglied Ines Engelmohr hielt an unserem Clubabend am 11. Juli einen spannenden Vortrag über ihre Reise nach Thailand. Wie immer garniert mit tollen Fotos und kleine Anekdoten:

Der Norden Thailands hat viel zu bieten: prachtvolle Tempelanlagen, pulsierende Städte, bunte Märkte, abgeschiedene Dörfer, faszinierende Bergstämme, reißende Flüsse, heiße Schwefelquellen, undurchdringlichen Dschungel, sanfte Hügel und hoch aufragende Berge. Kurzum: Natur, wie sie sonst nirgendwo in Thailand vorkommt. Wer in den Norden will, kommt durch Chiang Mai.2016_Thailand_Ines_Engelmohr_2 Eine liebliche Region, die zu Recht „Rose des Nordens“ genannt wird. Chiang Mai ist die zweitgrößte Stadt in Thailand und liegt rund 700 Kilometer von Bangkok entfernt. Die Stadt gilt als die Hauptstadt des Nordens und ist Zentrum des thailändischen Kunsthandwerks wie beispielsweise Holzschnitzerei, Seidenweberei oder auch Schirme und Fächer.

Der nördlichste Punkt in Thailand ist Chiang Rai. Chiang Rai liegt 580 Meter über dem Meeresspiegel inmitten einer reizvollen Berglandschaft und am Ufer des Mae Kok, einem Zufluss des Mekong. Die Gebirgszüge sind die Ausläufer des Himalaja aus Tibet und China. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen einige geschichtlich interessante Tempelanlagen sowie der Nachtmarkt. Magischer Anziehungspunkt im hohen Norden ist das Goldene Dreieck. In diesem Dreiländereck von Laos, Myanmar und Thailand florierte früher reger Opiumhandel. Außergewöhnlich in der Region ist auch der neu erbaute weiße Tempel Wat Rong Khun.

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2016_Erhard BarwickWohl jeder kennt die Situation aus der Kindheit: Jeder hatte irgendwo einen Onkel Erwin, der furchtbar gern fotografierte und in regelmäßigen Abständen Familienmitglieder dazu nötigte, zu langatmigen Diaabenden, bei denen jedes Bild ausführlich erläutert wurde, zu erscheinen. Das war der Einstieg des grandiosen Vortrages von unserem langjährigen Mitglied Erhard zur Thematik, was alles so schief laufen kann bei einer Audio-Video-Show.

Für den Clubabend am 18. April hatte Erhard eine AV-Show mit allen erdenklichen Fehlern, die man so machen kann, zusammen gestellt. Angefangen von der falschen Musikauswahl, taktungenaue Schnittpunkte, über die Mischung von Hoch- und Querformat bis hin zu langen Standzeiten. Er warnte vor übertriebenen Effekten und kitschigen Übergängen – im Zentrum sollte immer die Qualität guter Fotos stehen. Besonders beeindruckend wird eine AV-Show dann, wenn sie auf einer großen Leinwand mit guter Bild- und Tonqualität präsentiert wird.  

Die Clubmitglieder folgten dem lebendigen Vortrag mit großem Interesse. Und da man ja am besten lernt, wenn man selbst aktiv wird, wird sich unsere nächste Fotowerkstatt am 11. Juni genau damit beschäftigen. Damit die Show nicht klemmt, wenn es darauf ankommt.


2016_01_19_Mario_Andreya_luftbild-grosser-feldbergAm 7. März 2016 besuchte uns an unserem Clubabend Mario Andreya als Gastreferent (www.vonganzoben.de). Im Gepäck hatte er ein ausgefallenes, aber dennoch hoch-aktuelles Thema: die Luftbildfotographie mit Multikoptern. Dieser Bereich der Fotographie zieht zwar diverse rechtliche und finanzielle Hürden nach sich, zeichnet sich jedoch durch ungewöhnliche und einzigartige Ergebnisse aus, die ohne Fluggerät nicht möglich wären.
 
In die Ausrüstung muss zunächst ein nicht unerheblicher Betrag investiert werden. Darüber hinaus fallen Gebühren für Genehmigungen bei verschiedenen Behörden an und es muss z. B. eine entsprechende Haftpflichtversicherung vorliegen. Auch gilt es, bei den Flügen diverse Regeln und Gesetze einzuhalten. So ist jeder Flug nach Einholen der allgemeinen Erlaubnis nochmals beim Ordnungsamt, der Polizei sowie der Feuerwehr anzumelden. Wichtig ist es, bei den Flügen vorgegebene Sperrzonen einzuhalten. Außerhalb dieser sind max. 100 Meter Steighöhe erlaubt. Und zu guter letzt muss natürlich auch der Grundstückseigner sein Einverständnis geben.
 
Nach den zahlreichen Formalien kann jedoch das Vergnügen losgehen. Die modernen Multikopter sind mit zahlreichen Assistenz-Systemen ausgestattet und erlauben auch Anfängern einen schnellen Einstieg in die Bedienung. So verfügen aktuelle Geräte u. a. über eine Verfolgungs-Funktion, die immer der Fernbedienung folgt. Auch können bestimmte GPS-Koordinaten oder der Startplatz wieder angeflogen werden, z. B. bei einem Ausfall der Funkverbindung.
 
Allerdings ist der Spaß nur von kurzer Dauer: Eine Akku-Ladung reicht lediglich für 12 bis 18 Minuten Flugzeit. Im Verhältnis zur ausführlichen Vorbereitung, Planung der Flugroute und dem umfangreichen Genehmigungsprozess erscheint dies zunächst kaum für den Aufwand zu entschädigen. Die uns von Mario Andreya jedoch gezeigten Aufnahmen verdeutlichten ein anderes Bild: sehr faszinierende und durch die ungewöhnliche Perspektive fesselnde Bilder, die bei weitem nicht alltäglich sind.

2015_Sascha_Kopp_AZ_MainzWie ist das, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann? Der Referent unseres Clubabends zeigte uns, dass dies möglich ist: Sascha Kopp, Bild-Journalist der Allgemeinen Zeitung. Sascha Kopp ist seit 30 Jahren Bild-Journalist. Und das in fester Anstellung. In den Anfangsjahren in Wiesbaden, seit 25 Jahren bei der Allgemeinen Zeitung in Mainz.

Locker und kurzweilig berichtete er aus seinem Berufsalltag. Sein Beruf ist für ihn sein Traumberuf. Mit Herzblut ist er dabei – und das strahlt er auch aus. Seine Leidenschaft fürs Fotografieren kann er beruflich ausleben. Sein Beruf führt ihn dabei auch zu Plätzen und Begegnungen, die für uns Hobbyfotografen nicht zugänglich sind, und von denen wir nur träumen können. Das hat bei uns zugegebenermaßen schon den einen oder anderen sehnsuchtsvollen Blick ausgelöst. Beispielsweise bei seinem Bericht über seine Foto-Reportage beim Aufsetzen der Mainzer Domspitze.

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Unser Clubabend lockt immer mehr Gäste an. Das ist toll, doch kann es auch schon mal passieren, dass dann die Sitzplätze nicht ausreichen. Die Überraschung beim jüngsten Clubabend: Die Firma Büro Jung spendete uns 22 Stühle, die wir freudig-erschöpft hoch in unseren Clubraum in den vierten Stock des Turmes trugen. Nach kurzer Verschnaufpause konnten wir dann auch alle auf neuen, zusätzlichen Stühlen unser montägliches Treffen bequem und sitzend genießen.


Irgendwas müssen wir richtig gemacht haben, das Interesse am Fotoclub Mainz und seiner Clubabende ist ungebrochen. Am letzten Clubabend drängten sich 38 Zuhörer in unseren Clubraum im Eisenturm. Um zukünftig der Enge zu entfliehen, waren wir auf der Suche und sind im Restaurant Schwayer (Göttelmannstraße 40 / Volkspark) fündig geworden. Für die ersten 3 Clubabende 2016 haben wir einen Raum reserviert. Dieser bietet uns neben mehr Platz weitere Vorteile: 1. der Zugang ist ebenerdig, also kein Treppensteigen, 2. kostenlose Parkplätze am Volkspark, 3. es gibt keine Raummiete, der Wirt hat den Umsatz. Der Raum steht uns ab 18:30 Uhr zur Verfügung, Zeit, um noch was zu essen. Um 19:30 Uhr beginnen wir dann mit unserem Clubabend, open end. Wir testen dieses Arrangement aus und sehen dann weiter.

Zurück zu unserem letzten Clubabend: Claus Hammer hielt einen Vortrag zum Thema Fotobücher und Kalender. Er beschrieb die unterschiedlichen Herstellungsverfahren, gab einen Überblick über die Hersteller und Angebote. Da einige Mitglieder auch schon Erfahrungen hatten, gab es auch einen regen Erfahrungsaustausch. Zur Veranschauung hatte uns Charlie Engel 2.0 Musterbücher zur Verfügung gestellt.

Abschließend wählten wir an diesem langen Clubabend noch das Bild des Monats und schauten uns Fotos an, die bei einer Fotoreise einiger Mitglieder nach Paris entstanden sind. 


2015_Petersburg_Nadja Solobai-Walz_1Die Reise nach Sankt Retersburg wird zu einem der schönsten Erlebnisse in Ihrem Leben werden, denn bereits an der Schwelle dieser großartigen Stadt sprechen Sie gleichzeitig mehrere Jahrhunderte der Geschichte Russlands an.

Die von vielen Generationen ihrer Erbauer in Stein geschriebene Chronik liegt wie ein offenes Buch auf den Plätzen, Straßen und Prospekten der Stadt, deren Plan Peter der Große vor Jahrhunderten mit schwungvollen Strichen auf Papier gebracht hat.

Am 27. Mai 1703 legte Peter I. den Grundstein zur künftigen Hauptstadt des Russischen Reiches im Nawadelta. Gleich einem Titan riss der große Reformator das Jahrhunderte schlummernde Rußland wie ein Roß an der Zügeln empor und schuf im Laufe von nur einigen Jahrzehnten, in unmöglich kurzer Zeit, einen der mächtigsten Staaten der Welt. In unermüdlicher Energie machte sich Peter I. an den Bau des nördlichen Vorposten, der für Rußland zum Fenster nach Europa wurde und dem Staat den unübersehbaren Seehorizont öffnete. Dank den gigantichen Anstrengungen der Menschen, ja ganz Russlands, verwandelten sich vor aller Augen die öden Ufer der Newa, die jetzt herrliche Paläste, Kathedralen und Parks schmückten. Sankt-Petersburg- ein Meisterwerk der Architektur-, geschaffen von talentvollsten Baumeistern der Welt, wurde zu einer schönsten Städte unseres Planeten.

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2015_Langzeitbelichtung_Wasser_Silke_HagemannWenn Silke ruft wird es voll. 35 Mitglieder und Gäste drängten sich am letzten Montag in unseren Clubraum. Auf dem Programm stand ein Vortrag von Silke zum Thema Langzeitbelichtung am Wasser, das Bild des Monats und die Vorbereitung zur Museumsnacht und Jubiläum. Bei dem Bild des Monats gab es auch mehr Einsendungen als sonst, das Ergebnis seht Ihr auf der Startseite.

Grundsätzlich geht Silke bei den Langzeitbelichtungen wie bei ihren Makroaufnahmen vor, mit Plan, Ruhe und einem Foto das im Kopf schon entstanden ist. Gezielt baut sie das Bild auf, definiert die Belichtung, damit sie später am Rechner nichts mehr bearbeiten muss. Um lange Belichtungszeiten, auch tagsüber, hin zu bekommen, werden ND-Filter verwendet. Diese Graufilter gibt es in verschiedenen Stärken, oder auch variable, bei denen man aber mit Qualitätseinbußen rechnen muss. Welche Stärke man verwendet hängt natürlich von dem vorhandenen Licht und der Stärke des Effekts ab, den man wünscht. Da heißt es, wie so oft, ausprobieren. Mutige können natürlich auch ins Wasser gehen und wählen einen niedrigen Standort. Bitte bedenkt aber, dass es rutschig werden kann - gutes Schuhwerk ist unabdingbar. Eure Kamera wird es Euch danken.

Für alle Interessierten werden wir vor den Sommerferien noch einen Ausflug ins Baybachtal anbieten, um sich dort in der Langzeitbelichtung am Wasser zu versuchen.


2015_Myanmar_Ines_Engelmohr_1Myanmar (Birma, Burma) strahlt als Perle Asiens. Es grenzt im Norden und Osten an die Volksrepublik China, Laos und Thailand und im Süden an den Indischen Ozean.

Myanmar ist das Land der tausend Pagoden. Es ist auch als goldenes Land bekannt, denn alles was hier prachtvoll glänzt und funkelt, soll aus Gold sein. Wohl nirgendwo sonst ist das kostbare Edelmetall so verschwenderisch ausgegossen worden wie hier. Buddhas Heiligtümer sollen schließlich bis ins Nirwana strahlen. Am hellsten leuchtet die legendäre Shwedagon Pagode in Myanmars Metropole Yangon (früher: Rangun) mit ihren unzähligen goldenen Seitentempeln, Buddha-Statuen und Altären.2015_Myanmar_Ines_Engelmohr_3

Myanmar stand seit 1962 unter einer Militärherrschaft, bis diese im Februar 2011 einen zivilen Präsidenten als Staatsoberhaupt einsetzte. Seitdem sind in Myanmar die Anfänge eines Demokratisierungsprozesses zu verzeichnen.

Die am weitesten verbreitete Religion ist der Buddhismus.
Einwohnerzahl: 51.400.000 Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner pro km²

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Zitate

Sehen verändert unser Wissen. Wissen verändert unser Sehen.
Piaget, Jean

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