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2016_Susanne Mecklenburg„Shanghai […] ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte der Welt. Zu Shanghai gehören außer der Innenstadt mit etwa 15 Millionen Einwohnern zahlreiche umliegende, bis 50 km entfernte Stadtbezirke mit weiteren etwa 8 Millionen Einwohnern. Während die Innenstadt eine hohe Bebauungsdichte und geschlossene Siedlungsform hat, dominiert in den Randbezirken ländliche, eher provinzielle Siedlungsstruktur. Von den insgesamt etwa 23 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2010) sind 15,9 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 7,1 Millionen temporäre Bewohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung.“ (Wikipedia). Und eine davon war unser Mitglied Susanne Mecklenburg. Sie war für 3 Jahre beruflich in dieser Stadt und zeigte am 21. März beeindruckende Fotos ihres Aufenthalts.

Stilecht begrüßte Sie in chinesischer Sprache die versammelte Zuhörerschaft. Sie zeigte vier kleine AV-Shows mit moderner und traditioneller Architektur und deren Bewohner. Unterlegt waren die Bilder mit modernen chinesischen Popsongs und gaben einen Einblick in diesen urbanen Riesen. Besonders beeindruckend fand ich die Aufnahmen der gegenüberliegenden Skyline, das Spiel der Farben, auch der Blick auf die einfachen Holzbebauungen an den zahlreichen Kanälen.

Danke an Susanne für den kurzweiligen Vortrag!


2016_01_19_Mario_Andreya_luftbild-grosser-feldbergAm 7. März 2016 besuchte uns an unserem Clubabend Mario Andreya als Gastreferent (www.vonganzoben.de). Im Gepäck hatte er ein ausgefallenes, aber dennoch hoch-aktuelles Thema: die Luftbildfotographie mit Multikoptern. Dieser Bereich der Fotographie zieht zwar diverse rechtliche und finanzielle Hürden nach sich, zeichnet sich jedoch durch ungewöhnliche und einzigartige Ergebnisse aus, die ohne Fluggerät nicht möglich wären.
 
In die Ausrüstung muss zunächst ein nicht unerheblicher Betrag investiert werden. Darüber hinaus fallen Gebühren für Genehmigungen bei verschiedenen Behörden an und es muss z. B. eine entsprechende Haftpflichtversicherung vorliegen. Auch gilt es, bei den Flügen diverse Regeln und Gesetze einzuhalten. So ist jeder Flug nach Einholen der allgemeinen Erlaubnis nochmals beim Ordnungsamt, der Polizei sowie der Feuerwehr anzumelden. Wichtig ist es, bei den Flügen vorgegebene Sperrzonen einzuhalten. Außerhalb dieser sind max. 100 Meter Steighöhe erlaubt. Und zu guter letzt muss natürlich auch der Grundstückseigner sein Einverständnis geben.
 
Nach den zahlreichen Formalien kann jedoch das Vergnügen losgehen. Die modernen Multikopter sind mit zahlreichen Assistenz-Systemen ausgestattet und erlauben auch Anfängern einen schnellen Einstieg in die Bedienung. So verfügen aktuelle Geräte u. a. über eine Verfolgungs-Funktion, die immer der Fernbedienung folgt. Auch können bestimmte GPS-Koordinaten oder der Startplatz wieder angeflogen werden, z. B. bei einem Ausfall der Funkverbindung.
 
Allerdings ist der Spaß nur von kurzer Dauer: Eine Akku-Ladung reicht lediglich für 12 bis 18 Minuten Flugzeit. Im Verhältnis zur ausführlichen Vorbereitung, Planung der Flugroute und dem umfangreichen Genehmigungsprozess erscheint dies zunächst kaum für den Aufwand zu entschädigen. Die uns von Mario Andreya jedoch gezeigten Aufnahmen verdeutlichten ein anderes Bild: sehr faszinierende und durch die ungewöhnliche Perspektive fesselnde Bilder, die bei weitem nicht alltäglich sind.

Unter dem Thema: „Beobachten, dokumentieren, experimentieren“ zeigen Rudolf Ganz, Martin Höcker, Michael Kanitz und Peter Sikora eine Auswahl von 28 Fotografien. Dokumentation und Kunst, der Mensch in seinem Umfeld, spontane Experimente und das Festhalten des Augenblicks sind Themenbereiche, mit denen sich die Künstler auseinandergesetzt haben.
 
Vernissage: 2. April 2016, 19.00 Uhr - Es spielt: Gerd Isselhardt, Pianist und Klavierpädagoge
 
Öffnungszeiten: mittwochs 19.00 – 21.30 Uhr, samstags und sonntags 14.00 – 17.00 Uhr
Adresse: Wilhelmstraße 33a,  55246 Mainz-Kostheim
 

2016_Lomo_Robin_StegeEs ist soweit, seit Samstag den 13.02.2016 hat das Lomo nach der 5. Jahreszeit wieder regulär und frisch renoviert geöffnet. Mit dabei sind acht Bilder von unserem Mitglied Robin Stege. Die Aludibondbilder, wurden bei unserem Sponsor Charly Engel hergestellt und werden ca. drei Monate hängen.

Lomo - Ballplatz 2 - Mainz


2015_Sascha_Kopp_AZ_MainzWie ist das, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann? Der Referent unseres Clubabends zeigte uns, dass dies möglich ist: Sascha Kopp, Bild-Journalist der Allgemeinen Zeitung. Sascha Kopp ist seit 30 Jahren Bild-Journalist. Und das in fester Anstellung. In den Anfangsjahren in Wiesbaden, seit 25 Jahren bei der Allgemeinen Zeitung in Mainz.

Locker und kurzweilig berichtete er aus seinem Berufsalltag. Sein Beruf ist für ihn sein Traumberuf. Mit Herzblut ist er dabei – und das strahlt er auch aus. Seine Leidenschaft fürs Fotografieren kann er beruflich ausleben. Sein Beruf führt ihn dabei auch zu Plätzen und Begegnungen, die für uns Hobbyfotografen nicht zugänglich sind, und von denen wir nur träumen können. Das hat bei uns zugegebenermaßen schon den einen oder anderen sehnsuchtsvollen Blick ausgelöst. Beispielsweise bei seinem Bericht über seine Foto-Reportage beim Aufsetzen der Mainzer Domspitze.

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Unser Clubabend lockt immer mehr Gäste an. Das ist toll, doch kann es auch schon mal passieren, dass dann die Sitzplätze nicht ausreichen. Die Überraschung beim jüngsten Clubabend: Die Firma Büro Jung spendete uns 22 Stühle, die wir freudig-erschöpft hoch in unseren Clubraum in den vierten Stock des Turmes trugen. Nach kurzer Verschnaufpause konnten wir dann auch alle auf neuen, zusätzlichen Stühlen unser montägliches Treffen bequem und sitzend genießen.


Irgendwas müssen wir richtig gemacht haben, das Interesse am Fotoclub Mainz und seiner Clubabende ist ungebrochen. Am letzten Clubabend drängten sich 38 Zuhörer in unseren Clubraum im Eisenturm. Um zukünftig der Enge zu entfliehen, waren wir auf der Suche und sind im Restaurant Schwayer (Göttelmannstraße 40 / Volkspark) fündig geworden. Für die ersten 3 Clubabende 2016 haben wir einen Raum reserviert. Dieser bietet uns neben mehr Platz weitere Vorteile: 1. der Zugang ist ebenerdig, also kein Treppensteigen, 2. kostenlose Parkplätze am Volkspark, 3. es gibt keine Raummiete, der Wirt hat den Umsatz. Der Raum steht uns ab 18:30 Uhr zur Verfügung, Zeit, um noch was zu essen. Um 19:30 Uhr beginnen wir dann mit unserem Clubabend, open end. Wir testen dieses Arrangement aus und sehen dann weiter.

Zurück zu unserem letzten Clubabend: Claus Hammer hielt einen Vortrag zum Thema Fotobücher und Kalender. Er beschrieb die unterschiedlichen Herstellungsverfahren, gab einen Überblick über die Hersteller und Angebote. Da einige Mitglieder auch schon Erfahrungen hatten, gab es auch einen regen Erfahrungsaustausch. Zur Veranschauung hatte uns Charlie Engel 2.0 Musterbücher zur Verfügung gestellt.

Abschließend wählten wir an diesem langen Clubabend noch das Bild des Monats und schauten uns Fotos an, die bei einer Fotoreise einiger Mitglieder nach Paris entstanden sind. 


2015_Völklingen_GruppenbildKeine Ahnung, ob man nach drei Jahren schon von einer Tradition sprechen kann, aber wir sind auf dem besten Weg dahin. Zum dritten Mal machten wir einen Wochenendausflug. Wir nutzten in diesem Jahr den Tag der Deutschen Einheit für unseren Fotoausflug ins Saarland. 20 mehr oder weniger junge Mitglieder fuhren so am 3. Oktober 2015 zur 1873 gegründeten Völklinger Hütte.

Fotografen lieben Industrieruinen und rostigen Stahl. Bis die Produktion 1986 nach Dillingen verlegt wurde, wurde in der Völklinger Hütte in sechs Hochöfen Stahl gekocht. Und 1994 wurde das stillgelegte Stahlwerk, welches mitten in der Stadt liegt, zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, ein weiteres Kapitel der wechselvollen Geschichte der Hütte und des Saarlandes.

2015_Völklingen_Markus_Karl_4Auf dem weitreichenden Gelände ist neben den musealen Dauerausstellungen zur Geschichte der Hütte und der Gründerfamilie auch Platz für Wechselausstellungen. So wurde in der Möllerhalle die internationale Kunstausstellung „Urban Art“ gezeigt. In der riesigen Gebläsehalle mit den mächtigen Generatoren ist die Ausstellung „Schädel“ zu sehen. Doch die Ausstellungen nahmen unsere Fotografen nur am Rande wahr, vielmehr lockten die Unmengen an Fotomotiven, die an einem Tag gar nicht zu schaffen waren.

Die einen erklommen die 27 Meter hohe Gichtbühne, von hier wurden die sechs Hochöfen bestückt, und hatten einen tollen Rundumblick über diesen Stahlmoloch, dem Gewirr aus Rohren und allem, was man braucht, um Stahl herzustellen. Die anderen zog es ins Paradies, eine gelungene Inszenierung, wie sich die Natur die Industrieruine zurückerobert.

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2015_Petersburg_Nadja Solobai-Walz_1Die Reise nach Sankt Retersburg wird zu einem der schönsten Erlebnisse in Ihrem Leben werden, denn bereits an der Schwelle dieser großartigen Stadt sprechen Sie gleichzeitig mehrere Jahrhunderte der Geschichte Russlands an.

Die von vielen Generationen ihrer Erbauer in Stein geschriebene Chronik liegt wie ein offenes Buch auf den Plätzen, Straßen und Prospekten der Stadt, deren Plan Peter der Große vor Jahrhunderten mit schwungvollen Strichen auf Papier gebracht hat.

Am 27. Mai 1703 legte Peter I. den Grundstein zur künftigen Hauptstadt des Russischen Reiches im Nawadelta. Gleich einem Titan riss der große Reformator das Jahrhunderte schlummernde Rußland wie ein Roß an der Zügeln empor und schuf im Laufe von nur einigen Jahrzehnten, in unmöglich kurzer Zeit, einen der mächtigsten Staaten der Welt. In unermüdlicher Energie machte sich Peter I. an den Bau des nördlichen Vorposten, der für Rußland zum Fenster nach Europa wurde und dem Staat den unübersehbaren Seehorizont öffnete. Dank den gigantichen Anstrengungen der Menschen, ja ganz Russlands, verwandelten sich vor aller Augen die öden Ufer der Newa, die jetzt herrliche Paläste, Kathedralen und Parks schmückten. Sankt-Petersburg- ein Meisterwerk der Architektur-, geschaffen von talentvollsten Baumeistern der Welt, wurde zu einer schönsten Städte unseres Planeten.

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2015_07_Dieter_MuenzenbergerDieter Münzenberger wurde 1960 Mitglied im Fotoclub Mainz (Gründungsname damals „Club der Fotoamateure“), der 1955 gegründet wurde. 1961 ernannte man ihn zum Mappenwart. Im gleichen Jahr erarbeitete Dieter Münzenberger mit einigen Mitgliedern einen Diavortrag über Mainz, der 1964 von der Stadt Mainz gekauft und zur Premiere im Kurfürstlichen Schloss gezeigt wurde.

Bei zahlreichen Ausstellungen, Wettbewerben und Jubiläumsausstellungen war er immer aktiv dabei. Dieter Münzenberger war 26 Jahre lang 1. Vorsitzender des Fotoclub Mainz und ab 1995 Ehrenvorsitzender des Vereins. Zwei Dinge haben das Leben von Dieter Münzenberger in besonderer Weise geprägt: die Leidenschaft zur Fotografie sowie die Erlebnisse des Krieges und der Gefangenschaft in Frankreich.

Eine Aussöhnung mit den europäischen Nachbarn war ihm zeitlebens sehr wichtig. Seine Bemühungen wurden mit zahlreichen gemeinsamen Ausstellungen mit den Fotofreunden aus Dijon belohnt. Aber er knüpfte auch Kontakte zu anderen Mainzer Partnerstädten. 1973 wurde ihm vom Comitée Bourgogne die „Goldene Kette für Fotoamateure“ überreicht. Anlässlich seines 70. Geburtstages erhielt er für seine Verdienste 1997 von Kulturdezernent Peter Krawietz den „Mainzer Pfennig“ überreicht.

Bis zuletzt hatte er den Bezug zu den Mitgliedern des Fotoclubs nicht verloren. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


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Zitate

Man stößt überall in der Naturfotografie auf deutliche Grenzen, von denen man allerdings nicht weiß, ob es auch die eigenen sind, oder wo diese liegen.
Pölking, Fritz

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